Ulysse Nardin Uhren
Uhren von Ulysse Nardin sind Kultobjekte. Die meisten von Ihnen dürften von Ulysse Nardin noch nicht viel gehört haben. Kein Wunder, war der Uhrenhersteller doch 1983 so gut wie pleite. Erst der Investor Rolf Schnyder führte zusammen mit dem Uhrmacher Ludwig Oechslin die Firma wieder in die schwarzen Zahlen. Oechslin hat die Manufaktur zwar inzwischen verlassen, aber der Erfolg geht weiter.
Begonnen hatte alles im Jahr 1846, als der Uhrmacher Ulysse Nardin damit begann, stoßsichere Uhren für die Schifffahrt herzustellen. Nur genau gehende und gleichzeitig robuste Uhren ermöglichten eine sichere Navigation auf See. Doch die Firma versäumte es, sich neuartigen Technologien anzupassen, und so ging der Absatz im Lauf der Zeit immer stärker zurück.
Nach der Übernahme durch Schnyder besann man sich wieder auf die alte Tradition von Ulysse Nardin, der immer einen Bezug zu Wissenschaft und Astronomie hatte, verband sie jedoch mit modernster Technik. Die ersten drei Modelle der übernommenen Marke wurden nach Johannes Kepler, Galileo Galilei und Nicolaus Kopernicus benannt. Sie hatten zusätzlich eine Funktion, mit denen man die Positionen der Gestirne am Himmel ablesen konnte.
Mit dem Modell Ewiger Kalender wurde eine Funktion hinzugefügt, bei der man mit einem Knopfdruck die Zeitzone wechseln oder das Datum ändern kann. Dieses Merkmal findet sich inzwischen in vielen Uhren von Ulysse Nardin, so auch in der innovativen Armbanduhr Sonata. In ihr wurde auch eine Weckfunktion integriert. Beim neuesten Modell davon, der Sonata Sizilium, wird das Zifferblatt aus einem Silizium-Wafer geschnitten. Der Boden besteht aus Saphir, durch den man das Logo des Goldrotors erkennen kann.
