Mühle-Glashütte Uhren
Mühle-Glashütte offeriert Ihnen Qualität und Stil in der mittleren bis gehobenen Preisklasse. Die Armbanduhren aus Stahl verfügen über Schweizer Laufwerke. Vom Design sind die Kollektionen eher diskret, bestechen durch gelungene Ziffergrafik und wirken vornehm – insbesondere die Mühle Chronographen. Sie können bei fast allen Modellen zwischen Stahl- oder Lederarmbändern wählen, nur Taucheruhren besitzen Kautschukarmbänder.
Mit dem S.A.R Rescue Timer gelang der Firma ein Bestseller. Die Uhr rüstet Kapitäne der Seenotkreuzer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus. Sondermodelle werden z.B. anlässlich der Sachsen Classic aufgelegt. Unter Sammlern sind die limitierten Auflagen schnell vergriffen. Mit der Linie Terranaut zieht Mühle-Glashütte Liebhaber von Fliegeruhren an; deren Optik basiert auf Cockpitinstrumenten. Ferner bestückte das Unternehmen fast alle AIDA-Clubschiffe mit Schiffsuhren.
Seit 1869 stellt der ostsächsische Betrieb nautische Instrumente her. Zu Beginn fertigte man unter „Robert Mühle und Sohn“ feinmechanische Instrumente und Messgeräte für die örtlichen Uhrmacher. Später benötigte die aufstrebende Autoindustrie Mess- und Anzeigeapparate und Mühle-Glashütte stattete beispielsweise Horch-Modelle aus. Bald kamen Mechanismen für die Wehrmacht hinzu.
Ein Bombardement der Sowjets zerstörte kurz vor Kriegsende beträchtliche Teile des Werkes. Nach der Enteignung 1945 erfolgte eine Neugründung unter dem Namen „Hans Mühle Glashütte“, die das traditionelle Konzept von Qualität und Präzision beibehielt. Mitte der siebziger Jahre traf die Zwangsverstaatlichung des Mittelstandes in der DDR auch diese Fabrik, man gliederte sie in den Glashütter Uhrenbetrieb ein. Nach der politischen Wende gelang das Unternehmen wieder in die Hände der Gründerfamilie. Zunächst positionierte sich Mühle-Glashütte auf dem Markt der Schifffahrt. Das Segment von mechanischen Armbanduhren kam später hinzu, bildet aber gegenwärtig das Kerngeschäft.